Ratgeber

KMU.DIGITAL und aws: Digitalisierung in Österreich fördern lassen

Für Digitalisierungsvorhaben gibt es in Österreich mehrere Förderschienen. Der häufigste Fehler kostet die gesamte Förderung — und ist leicht vermeidbar.

Stand 2026Lesezeit 5–7 Min.

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Der Fehler, der alles kostet

Der Antrag muss eingereicht und bewilligt sein, bevor der Auftrag vergeben wird. Wer zuerst beauftragt und dann fördern will, bekommt nichts. Das ist die wichtigste Regel und der häufigste Grund für abgelehnte Anträge.

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KMU.DIGITAL

Die Schiene für kleine und mittlere Unternehmen fördert Beratung und Umsetzung anteilig — üblicherweise mit einem Zuschuss von bis zu 50 Prozent und einer gedeckelten Fördersumme im mittleren vierstelligen Bereich. Zuständig ist die Wirtschaftskammer; die Beratung erfolgt durch zertifizierte Beraterinnen und Berater.

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aws Digitalisierungsförderung

Für größere Vorhaben mit einem Projektvolumen ab etwa 50.000 Euro. Der Zuschussanteil liegt niedriger, die absolute Fördersumme deutlich höher. Der Antragsaufwand ist entsprechend größer.

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Landesförderungen

Zusätzlich gibt es in mehreren Bundesländern eigene Digitalisierungsschienen, teils kombinierbar, teils nicht. Das lohnt eine Prüfung, weil die Bedingungen stark variieren.

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Realistische Vorlaufzeit

Von der Antragstellung bis zur Bewilligung sollte man mehrere Wochen einplanen. Wer im Herbst starten will, sollte im Sommer beantragen. Förderungen sind ein Planungsthema, kein Nachtrag.

Fragen

Häufige Fragen

Lohnt sich der Antragsaufwand?

Bei Projekten ab etwa 5.000 Euro in der Regel ja. Darunter steht der Aufwand oft nicht im Verhältnis — dann ist es ehrlicher, ohne Förderung zu starten, als das Projekt monatelang zu verschieben.

Können wir die Förderung auch für laufende Kosten nutzen?

Üblicherweise nicht. Gefördert werden Projektkosten — Beratung, Konzeption, Umsetzung. Monatliche Betriebskosten fallen in der Regel nicht darunter.

Muss der Anbieter zertifiziert sein?

Bei der geförderten Beratung im Rahmen von KMU.DIGITAL ja. Bei der Umsetzung gelten andere Bedingungen. Das gehört vor der Anbieterauswahl geklärt, nicht danach.

Nächster Schritt

Wir schauen uns eure Ausgangslage an.

Erzählt uns, was heute Zeit frisst. Daraus entsteht eine Einschätzung mit Aufwand und Nutzen — und erst danach ein Angebot.

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