Ratgeber

Wie lange dauert eine automatisierte Rechnungsverarbeitung? Realistischer Zeitplan

Ein Projekt zum Thema Rechnungsverarbeitung automatisieren ist kein Wochenendvorhaben, aber auch kein Halbjahresprojekt. Was in welcher Reihenfolge passiert, woran es typischerweise hängt und wie sich die Laufzeit verkürzen lässt.

Ab 3.200 €4 bis 8 WochenStand 2026

01 — Zeitrahmen

Wie lange es dauert

Typische Laufzeit
4 bis 8 Wochen
Richtwert ab
3.200 €

Die Laufzeit beginnt nach Freigabe des Angebots. Vorlaufzeit für Erstgespräch und Angebot: üblicherweise ein bis zwei Wochen.

02 — Ablauf

Die Schritte im Detail

  1. Eingangswege bündeln

    Alles läuft künftig über einen Eingang, unabhängig davon, wie es ankam.

  2. Auslesen einrichten

    Wir messen die Erkennungsquote an euren echten Rechnungen.

  3. Freigabe abbilden

    Wer gibt ab welchem Betrag frei, was passiert bei Abwesenheit.

  4. Anbinden

    Übergabe an das Buchhaltungssystem oder an die Steuerberatung.

03 — Engpässe

Woran es typischerweise hängt

  • Inhalte und Zulieferungen. Der mit Abstand häufigste Verzögerungsgrund. Texte, Bilder, Preislisten, Zugänge — was fehlt, blockiert.
  • Entscheidungen. Wenn unklar ist, wer freigibt, wartet das Projekt. Eine benannte Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis verkürzt die Laufzeit spürbar.
  • Zugänge zu Drittsystemen. Zugriff auf Warenwirtschaft, Telefonanlage oder CRM zu bekommen, dauert regelmäßig länger als die Anbindung selbst.
  • Abstimmungsrunden ohne Ende. Zwei Korrekturrunden sind normal, fünf sind ein Zeichen dafür, dass das Ziel am Anfang nicht klar war.

04 — Umfang

Was dazugehört

  • Zentraler Rechnungseingang für alle Wege, auch Post per Scan
  • Automatisches Auslesen von Rechnungsdaten und Positionen
  • Prüfung gegen Bestellung und Lieferschein, wo vorhanden
  • Freigabeweg nach Betrag und Zuständigkeit
  • Übergabe an Buchhaltung oder Steuerberatung
  • Revisionssichere Ablage mit Aufbewahrungsfristen

05 — Fragen

Häufige Fragen

Was ist mit der E-Rechnungspflicht?

Strukturierte elektronische Rechnungen werden im europäischen Raum schrittweise verpflichtend, mit unterschiedlichen Fristen je Land. Eine Verarbeitung, die Formate wie ZUGFeRD und XRechnung von Anfang an versteht, erspart die spätere Umstellung.

Was passiert bei einer nicht erkannten Rechnung?

Die landet in einer Prüfliste. Nichts wird geraten und nichts geht verloren. Mit der Zeit wird die Liste kürzer, weil wiederkehrende Lieferanten sicher erkannt werden.

Arbeitet unsere Steuerberatung damit?

In der Regel ja — die gängigen Kanzleisysteme nehmen strukturierte Daten entgegen. Wir klären das vorab direkt mit eurer Kanzlei, weil deren Vorgaben die Schnittstelle bestimmen.

Ist das revisionssicher?

Die Ablage erfüllt die Anforderungen an Unveränderbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Auffindbarkeit. Originalbeleg, erkannte Daten, Korrekturen und Freigaben werden mit Zeitstempel protokolliert. Die Aufbewahrungsfrist beträgt in Österreich grundsätzlich sieben Jahre.

Nächster Schritt

Erste Einschätzung, ohne Verpflichtung.

Beschreibt kurz, worum es geht. Ihr bekommt eine ehrliche Antwort dazu, was realistisch ist und was es ungefähr kostet.

Anfrage senden ↗ office@pipebot.at ODER +43 681 207 64 203