Ratgeber
KI-Schulung: Ablauf, Vorgehen und was von euch gebraucht wird
Der Ablauf beim Thema KI-Schulung von der ersten Frage bis zum laufenden Betrieb — inklusive dessen, was ihr beisteuern müsst, damit es funktioniert.
01 — Ablauf
Die Schritte im Detail
Bedarf klären
Welche Rollen, welche Aufgaben, welches Vorwissen. Danach richtet sich der Inhalt.
Schulungstag
Halber oder ganzer Tag, bei euch oder online. Maximal zwölf Personen, damit geübt werden kann.
Richtlinie festhalten
Aus den Fragen des Tages entsteht eine Seite, die im Betrieb gilt.
Nachfassen
Vier Wochen später eine Stunde für die Fragen, die erst im Alltag auftauchen.
02 — Mitwirkung
Was wir von euch brauchen
- Eine Ansprechperson, die entscheiden darf — nicht nur weiterleiten.
- Zugang zu den betroffenen Systemen, rechtzeitig und nicht am Tag des Livegangs.
- Echte Beispiele aus dem Alltag — je unsauberer, desto nützlicher für den Test.
- Zwei bis vier Stunden für Abstimmung, verteilt über die Projektlaufzeit.
- Eine Antwort auf die Frage, was Erfolg bedeutet. Ohne die lässt sich hinterher nichts beurteilen.
03 — Umfang
Was dazugehört
- Grundlagen ohne Fachjargon: was diese Systeme tun und wo ihre Grenzen liegen
- Praktische Übungen an euren echten Aufgaben — Angebotstexte, Protokolle, Recherche
- Prompt-Techniken, die im Alltag tatsächlich funktionieren
- Datenschutz: was hineingehört, was nicht, und warum
- Schriftliche Nutzungsrichtlinie für euren Betrieb als Ergebnis
- Nachfassrunde nach vier Wochen, wenn die ersten Fragen aus der Praxis da sind
04 — Fragen
Häufige Fragen
Verlangt der EU AI Act eine Schulung?
Für Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen, besteht die Pflicht, für ausreichende KI-Kompetenz der damit befassten Personen zu sorgen. Eine dokumentierte Schulung ist der einfachste Weg, das nachzuweisen.
Können wir das auch online machen?
Ja, dann üblicherweise in zwei Halbtagen statt einem ganzen Tag — konzentriertes Arbeiten am Bildschirm über acht Stunden funktioniert schlecht.
Brauchen unsere Leute Vorwissen?
Nein. Wir beginnen bei null und teilen die Übungen nach Vorkenntnis. Erfahrungsgemäß sitzen in jedem Team beide Extreme.
Bekommen wir Unterlagen?
Ja: die Folien, eine Sammlung erprobter Prompts für eure Aufgaben und die Nutzungsrichtlinie als bearbeitbares Dokument.
Ist das nicht nach drei Monaten veraltet?
Die Werkzeuge ändern sich, die Denkweise nicht. Der Schwerpunkt liegt darauf, wann sich ein solches System eignet und wie man sein Ergebnis prüft — das bleibt gültig, auch wenn die Oberfläche anders aussieht.
05 — Entscheidung
Wie ihr weiterkommt
Der günstigste nächste Schritt ist ein Gespräch, kein Angebot. Zwanzig Minuten reichen meist, um zu klären, ob ein Vorhaben Sinn hat, in welchem Rahmen es liegt und ob wir die Richtigen dafür sind.
Falls nicht, sagen wir das. Ein ehrliches Nein kostet weniger als ein Projekt, das man nach drei Monaten abbricht — für beide Seiten.
Nächster Schritt
Schickt uns ein paar Sätze zu eurem Vorhaben.
Wir lesen jede Anfrage selbst und melden uns persönlich zurück. Kein Vertriebsteam, kein Rückrufformular in die Leere.