Webdesign · Branche
Webdesign für Rechtsanwaltskanzleien
Gestaltung, die den Inhalt trägt statt ihn zu überdecken — und auf jedem Bildschirm funktioniert. Bei Rechtsanwaltskanzleien heißt das konkret: Erstanfragen ohne Sachverhaltsangaben führen zu langen Vorgesprächen — genau dort setzt ein solches Projekt an.
01 — Ausgangslage
Warum Rechtsanwaltskanzleien das brauchen
- Erstanfragen ohne Sachverhaltsangaben führen zu langen Vorgesprächen
- Fristenverwaltung ist kritisch und teilweise händisch
- Mandanten fragen nach dem Verfahrensstand
Design wird oft als Dekoration behandelt. Das Ergebnis sind Seiten, die im Portfolio gut aussehen und im Alltag niemanden weiterbringen.
02 — Anwendung
Webdesign im Alltag einer Rechtsanwaltskanzlei
Ein strukturiertes Erstanfrageformular liefert Sachverhalt, Gegenseite, Fristen und Streitwertrahmen — das erste Gespräch beginnt bei der Einschätzung, nicht bei der Aufnahme.
- Gestaltungsraster, Typografie und Farbsystem als zusammenhängendes System
- Entwürfe für die Seitentypen, nicht für jede einzelne Seite
- Helle und dunkle Darstellung von Anfang an mitgedacht
- Kontrast- und Lesbarkeitsprüfung nach WCAG
- Komponentenbibliothek, damit neue Seiten ohne Designer entstehen können
- Übergabedokument mit den Regeln, an die sich auch andere halten können
03 — Ablauf
Wie ein Projekt läuft
Bestandsaufnahme
Was ist schon da an Logo, Farben, Bildsprache — und was davon trägt.
Richtung festlegen
Zwei bis drei Richtungen an einem Seitentyp, damit die Entscheidung an etwas Konkretem fällt.
System ausbauen
Aus der gewählten Richtung entsteht das System für alle Seitentypen.
Übergabe
Komponenten und Regeln werden dokumentiert und übergeben.
04 — Kosten
Richtpreise
- Richtwert ab
- 2.400 €
- Typische Laufzeit
- 3 bis 5 Wochen
Für Gestaltungssystem und Seitentypen; Umsetzung separat. Alle Angaben sind Richtwerte für die Einordnung — das verbindliche Angebot entsteht nach dem Erstgespräch und nennt Umfang, Fixpreis und Termine.
Für österreichische KMU kommt KMU.DIGITAL in Frage, für größere Vorhaben die aws-Digitalisierungsförderung. Entscheidend: Der Antrag muss bewilligt sein, bevor der Auftrag vergeben wird.
05 — Fragen
Häufige Fragen
Bekommen wir mehrere Entwürfe?
Zwei bis drei Richtungen an einem Seitentyp. Zehn Varianten helfen niemandem — sie verlagern die Entscheidung nur auf den Kunden, statt sie zu treffen.
Brauchen wir überhaupt eigenes Design?
Nicht zwingend. Wenn ihr eine Seite mit fünf Unterseiten braucht und keine Markenambitionen habt, ist ein sauber angepasstes Grundsystem die vernünftigere Wahl. Eigenes Design lohnt sich, wenn ihr euch von Wettbewerbern abheben müsst oder viele Seiten pflegt.
Was ist mit Barrierefreiheit im Design?
Kontraste, Schriftgrößen, Fokusdarstellung und Klickflächen prüfen wir gegen WCAG 2.1 AA. Das ist im Design deutlich billiger als später in der Umsetzung.
Wem gehören die Dateien?
Euch. Ihr bekommt die Quelldateien und die Dokumentation. Wenn ihr später mit jemand anderem arbeitet, kann derjenige damit weitermachen.
Wird das auch auf dem Handy gut aussehen?
Wir gestalten die schmale Ansicht zuerst, weil dort der Großteil der Besucher ankommt. Die breite Ansicht ist der einfachere Fall, nicht umgekehrt.
Ist das mit der anwaltlichen Verschwiegenheit vereinbar?
Nur mit entsprechender Ausgestaltung: Verarbeitung in der EU, Verschlüsselung, kein Zugriff Dritter, Auftragsverarbeitungsvertrag und klare Löschfristen. KI-Werkzeuge ohne vertragliche Absicherung sind für Mandatsinhalte ungeeignet — das ist keine Auslegungsfrage.
Kann eine KI Sachverhalte vorstrukturieren?
Sortieren, zusammenfassen und Fristen extrahieren ja — bewerten nicht. Die rechtliche Einschätzung bleibt beim Anwalt. Der Zeitgewinn liegt in der Aufbereitung, nicht in der Beurteilung.
Wie funktioniert die Kollisionsprüfung?
Automatischer Abgleich der Beteiligten gegen den Mandantenbestand beim Anfrageeingang, mit Meldung vor dem Erstgespräch statt danach.
Rechnet sich professionelles Webdesign für eine kleine Rechtsanwaltskanzlei?
Das hängt an drei Zahlen: wie oft der betroffene Ablauf vorkommt, wie lange er dauert und was eine Stunde bei euch kostet. Bei Rechtsanwaltskanzleien ist der Ansatzpunkt meist Erstanfrage mit strukturierter Sachverhaltsaufnahme. Wir rechnen das vor dem Angebot mit euren Zahlen durch — und sagen es, wenn es sich nicht lohnt.
06 — Weiter
Passende Seiten
Weitere Leistungen für Rechtsanwaltskanzleien
- Kundensupport-Automatisierung für Rechtsanwaltskanzleien
- Landingpage für Rechtsanwaltskanzleien
- Barrierefreie Website für Rechtsanwaltskanzleien
- KI-Beratung für Rechtsanwaltskanzleien
- KI-Telefonassistent für Rechtsanwaltskanzleien
- Individualsoftware für Rechtsanwaltskanzleien
- Übersicht Rechtsanwaltskanzleien
- Was kostet professionelles Webdesign?
Nächster Schritt
Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.
Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.