Lead-Qualifizierung · Branche
Lead-Qualifizierung für Dachdeckerbetriebe
Anfragen kommen vorsortiert an — mit den Angaben, die ihr für ein Angebot braucht, statt mit drei Zeilen ohne Kontext. Bei Dachdeckerbetrieben heißt das konkret: Nach jedem Sturm bricht das Telefon zusammen — genau dort setzt ein solches Projekt an.
01 — Ausgangslage
Warum Dachdeckerbetriebe das brauchen
- Nach jedem Sturm bricht das Telefon zusammen
- Ortstermine für kleine Schäden binden einen ganzen Vormittag
- Saisonale Auslastungsspitzen lassen sich nicht steuern
Auf jede Anfrage folgen zwei Rückfragen, bevor überhaupt klar ist, ob es passt. Das kostet Tage und in der Zwischenzeit hat jemand anders angeboten.
02 — Anwendung
Lead-Qualifizierung im Alltag eines Dachdeckerbetrieb
Nach einem Hagelunwetter füllen Betroffene ein Formular mit Fotos und Adresse aus. Das System bündelt Anfragen nach Ortsteil, sodass eine Ausfahrt sechs Begehungen abdeckt statt einer.
- Anfrageformular, das die richtigen Fragen stellt, ohne abzuschrecken
- Automatische Anreicherung um öffentlich verfügbare Firmendaten
- Bewertung nach euren Kriterien — Region, Größe, Budget, Dringlichkeit
- Sofortige Eingangsbestätigung mit realistischer Rückmeldezeit
- Weiterleitung an die zuständige Person je nach Thema und Region
- Nachfassautomatik bei Anfragen, die liegen geblieben sind
03 — Ablauf
Wie ein Projekt läuft
Kriterien festlegen
Was ist eine gute Anfrage für euch? Das wird konkret gemacht, nicht gefühlt.
Formular umbauen
Weniger Pflichtfelder, aber die richtigen. Jedes zusätzliche Feld kostet Abschlüsse.
Bewertung und Verteilung
Die Logik wird gebaut und an euren letzten hundert Anfragen getestet.
Nachfassen einrichten
Automatische Erinnerung, wenn eine Anfrage zu lange liegt.
04 — Kosten
Richtpreise
- Richtwert ab
- 1.900 €
- Typische Laufzeit
- 2 bis 4 Wochen
Je nach Umfang der Anreicherung und Anbindungen. Alle Angaben sind Richtwerte für die Einordnung — das verbindliche Angebot entsteht nach dem Erstgespräch und nennt Umfang, Fixpreis und Termine.
Für österreichische KMU kommt KMU.DIGITAL in Frage, für größere Vorhaben die aws-Digitalisierungsförderung. Entscheidend: Der Antrag muss bewilligt sein, bevor der Auftrag vergeben wird.
05 — Fragen
Häufige Fragen
Sortieren wir damit nicht gute Kunden aus?
Deshalb wird nie automatisch abgelehnt, sondern nur sortiert. Jede Anfrage bleibt sichtbar, sie liegt nur nicht mehr auf demselben Stapel.
Was ist ein realistischer Bewertungsansatz?
Punkte für harte Kriterien, die ihr wirklich prüfen könnt: Region im Einzugsgebiet, Umfang im Bereich eurer Leistung, Zeitrahmen machbar. Alles andere ist Kaffeesatz und führt dazu, dass niemand der Bewertung traut.
Schrecken mehr Formularfelder nicht ab?
Doch — deshalb geht es nicht um mehr Felder, sondern um andere. Zwei gut gestellte Fragen bringen mehr Klarheit als sechs Pflichtfelder und kosten weniger Abschlüsse. Welche das sind, testen wir an euren echten Anfragen.
Funktioniert das im B2C?
Eingeschränkt. Die Anreicherung um Firmendaten fällt weg, die Vorqualifizierung über gute Fragen und die Verteilung funktionieren aber genauso.
Wie gehen wir mit Anfragespitzen nach Unwettern um?
Mit einem Aufnahmeformular statt Telefon. Foto, Adresse, Dringlichkeit — daraus entsteht eine sortierte Liste, die sich nach Region bündeln lässt. Das ersetzt keine Begehung, aber es ersetzt den ersten Telefontermin.
Lohnt sich das bei überwiegend Empfehlungsgeschäft?
Auch dann, weil das Problem nicht die Anzahl der Anfragen ist, sondern deren Verteilung. Nach einem Unwetter kommen in zwei Tagen mehr Anfragen als sonst im Quartal.
Rechnet sich eine automatische Lead-Qualifizierung für einen kleinen Dachdeckerbetrieb?
Das hängt an drei Zahlen: wie oft der betroffene Ablauf vorkommt, wie lange er dauert und was eine Stunde bei euch kostet. Bei Dachdeckerbetrieben ist der Ansatzpunkt meist Sturmschadensaufnahme über Formular mit Fotoupload. Wir rechnen das vor dem Angebot mit euren Zahlen durch — und sagen es, wenn es sich nicht lohnt.
06 — Weiter
Passende Seiten
Weitere Leistungen für Dachdeckerbetriebe
Nächster Schritt
Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.
Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.