Onlineshop · Branche

Onlineshop für Dachdeckerbetriebe

Ein Shop, der verkauft und sich betreiben lässt — mit Zahlungsarten, Versandlogik und Anbindung an eure Warenwirtschaft. Bei Dachdeckerbetrieben heißt das konkret: Nach jedem Sturm bricht das Telefon zusammen — genau dort setzt ein solches Projekt an.

Ab 6.500 €6 bis 12 WochenDachdeckerbetriebe

01 — Ausgangslage

Warum Dachdeckerbetriebe das brauchen

  • Nach jedem Sturm bricht das Telefon zusammen
  • Ortstermine für kleine Schäden binden einen ganzen Vormittag
  • Saisonale Auslastungsspitzen lassen sich nicht steuern

Ein Shop ist schnell aufgesetzt und schwer zu betreiben. Die Arbeit steckt in Bestandsführung, Versand, Retouren und Rechtstexten.

02 — Anwendung

Onlineshop im Alltag eines Dachdeckerbetrieb

Beispielszenario

Nach einem Hagelunwetter füllen Betroffene ein Formular mit Fotos und Adresse aus. Das System bündelt Anfragen nach Ortsteil, sodass eine Ausfahrt sechs Begehungen abdeckt statt einer.

  • Aufsetzen auf einer Plattform, die zu eurer Größe passt, statt zur größten
  • Zahlungsarten, die im deutschsprachigen Raum tatsächlich genutzt werden
  • Versand- und Steuerlogik inklusive Lieferschwellen im EU-Versand
  • Anbindung an Warenwirtschaft oder Buchhaltung
  • Rechtstexte, Widerrufsbelehrung und Button-Lösung korrekt umgesetzt
  • Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 AA — für Shops im Verbrauchergeschäft Pflicht

03 — Ablauf

Wie ein Projekt läuft

  1. Sortiment und Abläufe

    Wie viele Artikel, welche Varianten, wie läuft Versand und Retoure heute.

  2. Plattform wählen

    Nach Sortimentsgröße, Anbindungsbedarf und wer den Shop später pflegt.

  3. Aufbau

    Shop, Zahlungen, Versand, Anbindung, Rechtstexte.

  4. Testbestellungen

    Wir bestellen durch — inklusive Retoure, Storno und Zahlungsausfall.

04 — Kosten

Richtpreise

Richtwert ab
6.500 €
Typische Laufzeit
6 bis 12 Wochen

Je nach Sortimentsgröße und Anbindungen; Migrationen separat. Alle Angaben sind Richtwerte für die Einordnung — das verbindliche Angebot entsteht nach dem Erstgespräch und nennt Umfang, Fixpreis und Termine.

Förderung

Für österreichische KMU kommt KMU.DIGITAL in Frage, für größere Vorhaben die aws-Digitalisierungsförderung. Entscheidend: Der Antrag muss bewilligt sein, bevor der Auftrag vergeben wird.

05 — Fragen

Häufige Fragen

Muss unser Shop barrierefrei sein?

Ja, sehr wahrscheinlich. Onlineshops im Verbrauchergeschäft stehen ausdrücklich in der Liste des österreichischen Barrierefreiheitsgesetzes, das seit 28. Juni 2025 gilt. Die Ausnahme für Kleinstunternehmen greift bei Dienstleistungen, nicht beim Produktvertrieb. Verstöße können mit Verwaltungsstrafen bis 80.000 Euro geahndet werden.

Können wir vom bestehenden Shop migrieren?

Ja, mit Übernahme von Artikeln, Kunden und Bestellhistorie. Wichtig sind die Weiterleitungen der alten Produktadressen — ohne sie verliert man die Sichtbarkeit der bisherigen Seiten.

Was kostet der laufende Betrieb?

Plattformgebühren, Zahlungsanbieter, Hosting und Wartung. Bei einem kleinen Shop landet man schnell bei einigen hundert Euro im Monat, bevor eine einzige Bestellung eingegangen ist. Das gehört in die Rechnung, bevor man startet.

Wie läuft die Umsatzsteuer im EU-Versand?

Über die Lieferschwelle hinaus wird im Bestimmungsland versteuert, üblicherweise über das One-Stop-Shop-Verfahren. Der Shop muss die Steuersätze je Land korrekt berechnen — das wird beim Aufsetzen eingerichtet und ist kein Detail, das man nachträglich flickt.

Shopify, WooCommerce oder etwas anderes?

Shopify, wenn ihr schnell starten wollt und mit den laufenden Gebühren leben könnt. WooCommerce, wenn ihr ohnehin WordPress betreibt und jemanden habt, der Updates macht. Bei komplexer Warenwirtschaft lohnt sich der Blick auf spezialisierte Systeme. Es gibt keine Antwort, die für alle stimmt.

Wie gehen wir mit Anfragespitzen nach Unwettern um?

Mit einem Aufnahmeformular statt Telefon. Foto, Adresse, Dringlichkeit — daraus entsteht eine sortierte Liste, die sich nach Region bündeln lässt. Das ersetzt keine Begehung, aber es ersetzt den ersten Telefontermin.

Lohnt sich das bei überwiegend Empfehlungsgeschäft?

Auch dann, weil das Problem nicht die Anzahl der Anfragen ist, sondern deren Verteilung. Nach einem Unwetter kommen in zwei Tagen mehr Anfragen als sonst im Quartal.

Rechnet sich ein Onlineshop für einen kleinen Dachdeckerbetrieb?

Das hängt an drei Zahlen: wie oft der betroffene Ablauf vorkommt, wie lange er dauert und was eine Stunde bei euch kostet. Bei Dachdeckerbetrieben ist der Ansatzpunkt meist Sturmschadensaufnahme über Formular mit Fotoupload. Wir rechnen das vor dem Angebot mit euren Zahlen durch — und sagen es, wenn es sich nicht lohnt.

Nächster Schritt

Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.

Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.

Anfrage senden ↗ office@pipebot.at ODER +43 681 207 64 203