Landingpage · Branche
Landingpage für Werbeagenturen
Eine Seite mit genau einem Ziel — für eine Kampagne, ein Angebot oder eine Zielgruppe. Bei Werbeagenturen heißt das konkret: Kleine Kundenanfragen unterbrechen die Projektarbeit — genau dort setzt ein solches Projekt an.
01 — Ausgangslage
Warum Werbeagenturen das brauchen
- Kleine Kundenanfragen unterbrechen die Projektarbeit
- Freigabeschleifen ziehen sich über Wochen
- Zeiterfassung und Abrechnung sind lästig
Werbebudget läuft auf die Startseite. Dort steht alles und nichts, und der Besucher muss selbst herausfinden, was gemeint war.
02 — Anwendung
Landingpage im Alltag einer Werbeagentur
Freigaben laufen über einen Link mit Kommentarfunktion und automatischer Erinnerung — statt über eine E-Mail-Kette mit fünf Beteiligten.
- Aufbau entlang der Fragen, die vor einer Entscheidung im Weg stehen
- Ein Ziel pro Seite, ohne konkurrierende Angebote
- Nachweise: Referenzen, Zahlen, Antworten auf die üblichen Einwände
- Messung bis zur Anfrage, nicht nur bis zum Klick
- Ladezeit unter zwei Sekunden auch im Mobilfunknetz
- Variantentest, wenn genug Traffic für belastbare Aussagen da ist
03 — Ablauf
Wie ein Projekt läuft
Ziel und Zielgruppe
Wer kommt hier an, woher, und was soll passieren.
Argumentation bauen
Die Reihenfolge der Argumente ist wichtiger als deren Formulierung.
Bauen und messen
Umsetzung inklusive Messung. Ohne Messung ist eine Landingpage eine Behauptung.
Nachschärfen
Nach den ersten paar hundert Besuchern sieht man, wo Leute abspringen.
04 — Kosten
Richtpreise
- Richtwert ab
- 1.400 €
- Typische Laufzeit
- 1 bis 3 Wochen
Pro Seite; günstiger bei mehreren Varianten aus einem System. Alle Angaben sind Richtwerte für die Einordnung — das verbindliche Angebot entsteht nach dem Erstgespräch und nennt Umfang, Fixpreis und Termine.
Für österreichische KMU kommt KMU.DIGITAL in Frage, für größere Vorhaben die aws-Digitalisierungsförderung. Entscheidend: Der Antrag muss bewilligt sein, bevor der Auftrag vergeben wird.
05 — Fragen
Häufige Fragen
Was gehört auf jeden Fall drauf?
Was ihr anbietet, für wen, was es kostet oder zumindest in welchem Rahmen, wer ihr seid, und ein einziger klarer nächster Schritt. Preisangaben schrecken weniger ab als ihre Abwesenheit.
Muss die Landingpage zur Website passen?
Optisch ja, strukturell nicht. Sie darf deutlich schlanker sein — oft ohne Hauptnavigation, damit es nur einen Weg nach vorne gibt.
Wie viele brauchen wir?
Eine pro Angebot und Zielgruppe, die getrennt beworben wird. Wenn ihr drei Leistungen an zwei Zielgruppen verkauft, sind sechs sinnvoll — sofern jede genug Traffic bekommt, um beurteilbar zu sein.
Warum nicht einfach die Startseite bewerben?
Weil die Startseite für alle da ist und deshalb für niemanden konkret. Wer auf eine Anzeige zu einem bestimmten Thema klickt, erwartet genau dieses Thema — nicht ein Menü mit acht Optionen.
Ab wann kann man einen Test auswerten?
Als Faustregel braucht ein Variantentest pro Variante mehrere hundert Besucher und mindestens 25 bis 30 Abschlüsse, sonst misst man Zufall. Bei kleinen Zahlen ist es ehrlicher, auf Basis von Argumenten zu entscheiden statt auf Basis von Scheinstatistik.
Wie verkürzen wir Freigabeschleifen?
Mit einem Ort für alle Kommentare statt verstreuter E-Mails, klarer Frist und automatischer Erinnerung. Die meisten Verzögerungen entstehen nicht durch Uneinigkeit, sondern weil niemand zuständig war.
Lohnt sich Automatisierung in einer kleinen Agentur?
Bei Zeiterfassung, Abrechnung und Freigaben ja — das sind die Tätigkeiten, die niemand mag und die deshalb liegen bleiben. Die Kreativarbeit selbst bleibt unberührt.
Rechnet sich eine Landingpage für eine kleine Werbeagentur?
Das hängt an drei Zahlen: wie oft der betroffene Ablauf vorkommt, wie lange er dauert und was eine Stunde bei euch kostet. Bei Werbeagenturen ist der Ansatzpunkt meist Anfrageaufnahme mit Briefing-Struktur. Wir rechnen das vor dem Angebot mit euren Zahlen durch — und sagen es, wenn es sich nicht lohnt.
06 — Weiter
Passende Seiten
Weitere Leistungen für Werbeagenturen
Nächster Schritt
Wir schauen uns eure Ausgangslage an.
Erzählt uns, was heute Zeit frisst. Daraus entsteht eine Einschätzung mit Aufwand und Nutzen — und erst danach ein Angebot.