Landingpage · Branche
Landingpage für Tierarztpraxen
Eine Seite mit genau einem Ziel — für eine Kampagne, ein Angebot oder eine Zielgruppe. Bei Tierarztpraxen heißt das konkret: Notfälle und Routinetermine über eine Leitung — genau dort setzt ein solches Projekt an.
01 — Ausgangslage
Warum Tierarztpraxen das brauchen
- Notfälle und Routinetermine über eine Leitung
- Impferinnerungen werden händisch verschickt
- Nachfragen zum Gesundheitszustand binden Zeit
Werbebudget läuft auf die Startseite. Dort steht alles und nichts, und der Besucher muss selbst herausfinden, was gemeint war.
02 — Anwendung
Landingpage im Alltag einer Tierarztpraxis
Impferinnerungen laufen automatisch nach Tier und Datum. Die Impfquote in der Patientenkartei steigt, ohne dass jemand Listen durchgeht.
- Aufbau entlang der Fragen, die vor einer Entscheidung im Weg stehen
- Ein Ziel pro Seite, ohne konkurrierende Angebote
- Nachweise: Referenzen, Zahlen, Antworten auf die üblichen Einwände
- Messung bis zur Anfrage, nicht nur bis zum Klick
- Ladezeit unter zwei Sekunden auch im Mobilfunknetz
- Variantentest, wenn genug Traffic für belastbare Aussagen da ist
03 — Ablauf
Wie ein Projekt läuft
Ziel und Zielgruppe
Wer kommt hier an, woher, und was soll passieren.
Argumentation bauen
Die Reihenfolge der Argumente ist wichtiger als deren Formulierung.
Bauen und messen
Umsetzung inklusive Messung. Ohne Messung ist eine Landingpage eine Behauptung.
Nachschärfen
Nach den ersten paar hundert Besuchern sieht man, wo Leute abspringen.
04 — Kosten
Richtpreise
- Richtwert ab
- 1.400 €
- Typische Laufzeit
- 1 bis 3 Wochen
Pro Seite; günstiger bei mehreren Varianten aus einem System. Alle Angaben sind Richtwerte für die Einordnung — das verbindliche Angebot entsteht nach dem Erstgespräch und nennt Umfang, Fixpreis und Termine.
Für österreichische KMU kommt KMU.DIGITAL in Frage, für größere Vorhaben die aws-Digitalisierungsförderung. Entscheidend: Der Antrag muss bewilligt sein, bevor der Auftrag vergeben wird.
05 — Fragen
Häufige Fragen
Muss die Landingpage zur Website passen?
Optisch ja, strukturell nicht. Sie darf deutlich schlanker sein — oft ohne Hauptnavigation, damit es nur einen Weg nach vorne gibt.
Warum nicht einfach die Startseite bewerben?
Weil die Startseite für alle da ist und deshalb für niemanden konkret. Wer auf eine Anzeige zu einem bestimmten Thema klickt, erwartet genau dieses Thema — nicht ein Menü mit acht Optionen.
Wie viele brauchen wir?
Eine pro Angebot und Zielgruppe, die getrennt beworben wird. Wenn ihr drei Leistungen an zwei Zielgruppen verkauft, sind sechs sinnvoll — sofern jede genug Traffic bekommt, um beurteilbar zu sein.
Ab wann kann man einen Test auswerten?
Als Faustregel braucht ein Variantentest pro Variante mehrere hundert Besucher und mindestens 25 bis 30 Abschlüsse, sonst misst man Zufall. Bei kleinen Zahlen ist es ehrlicher, auf Basis von Argumenten zu entscheiden statt auf Basis von Scheinstatistik.
Was gehört auf jeden Fall drauf?
Was ihr anbietet, für wen, was es kostet oder zumindest in welchem Rahmen, wer ihr seid, und ein einziger klarer nächster Schritt. Preisangaben schrecken weniger ab als ihre Abwesenheit.
Wie trennen wir Notfall von Routine?
Über Stichwörter und Rückfragen im ersten Kontakt: Atemnot, Vergiftungsverdacht, Unfall, Geburtskomplikation führen sofort zur Durchstellung. Alles andere wird als Termin aufgenommen.
Sind automatische Impferinnerungen erlaubt?
Mit Einwilligung des Tierhalters ja. Die Einwilligung holt man beim Anlegen der Kartei ein — das ist ein Häkchen und erspart später die Frage, ob man schreiben darf.
Rechnet sich eine Landingpage für eine kleine Tierarztpraxis?
Das hängt an drei Zahlen: wie oft der betroffene Ablauf vorkommt, wie lange er dauert und was eine Stunde bei euch kostet. Bei Tierarztpraxen ist der Ansatzpunkt meist Terminbuchung nach Tierart und Anlass. Wir rechnen das vor dem Angebot mit euren Zahlen durch — und sagen es, wenn es sich nicht lohnt.
06 — Weiter
Passende Seiten
Weitere Leistungen für Tierarztpraxen
Nächster Schritt
Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.
Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.