Individualsoftware · Branche
Individualsoftware für Arztpraxen
Software für den Fall, in dem Standardlösungen nicht passen — und die Tabelle, die den Betrieb zusammenhält, an ihre Grenze kommt. Bei Arztpraxen heißt das konkret: Das Telefon ist zwischen acht und zehn Uhr durchgehend besetzt — genau dort setzt ein solches Projekt an.
01 — Ausgangslage
Warum Arztpraxen das brauchen
- Das Telefon ist zwischen acht und zehn Uhr durchgehend besetzt
- Rezeptbestellungen und Terminwünsche laufen über dieselbe Leitung
- Nichterscheinen ohne Absage kostet Behandlungszeit
Irgendwann hält eine gewachsene Tabellenlandschaft den Betrieb zusammen. Sie kennt nur eine Person, sie hat keine Rechte, keine Historie und keine Sicherung.
02 — Anwendung
Individualsoftware im Alltag einer Arztpraxis
Rezeptbestellungen laufen über ein Formular. Damit fällt ein erheblicher Teil der Vormittagsanrufe weg — ohne dass jemand weniger erreicht wird.
- Anforderungsaufnahme mit den Leuten, die damit arbeiten werden
- Umsetzung in kleinen, nutzbaren Schritten statt als Großprojekt
- Übernahme der bestehenden Daten aus Tabellen und Altsystemen
- Rollen und Rechte, Protokollierung und Sicherung von Anfang an
- Anbindung an eure bestehenden Systeme statt einer weiteren Insel
- Dokumentation und Quellcode, der euch gehört
03 — Ablauf
Wie ein Projekt läuft
Ablauf verstehen
Wir schauen zu, wie heute gearbeitet wird. Das deckt regelmäßig Anforderungen auf, die niemand genannt hätte.
Kleinste nutzbare Version
Was ist das kleinste Stück, das im Alltag schon hilft? Damit wird begonnen.
Ausbauen
In Schritten von zwei bis vier Wochen, jeweils mit etwas, das ihr benutzen könnt.
Übergeben
Dokumentation, Einschulung, Quellcode. Ihr sollt nicht an uns gebunden sein.
04 — Kosten
Richtpreise
- Richtwert ab
- 12.000 €
- Typische Laufzeit
- ab 8 Wochen bis zur ersten Version
Typischer Einstieg für eine erste nutzbare Version. Alle Angaben sind Richtwerte für die Einordnung — das verbindliche Angebot entsteht nach dem Erstgespräch und nennt Umfang, Fixpreis und Termine.
Für österreichische KMU kommt KMU.DIGITAL in Frage, für größere Vorhaben die aws-Digitalisierungsförderung. Entscheidend: Der Antrag muss bewilligt sein, bevor der Auftrag vergeben wird.
05 — Fragen
Häufige Fragen
Wem gehört der Quellcode?
Euch, vollständig, ab Bezahlung. Das steht im Vertrag. Ihr könnt damit zu jedem anderen Entwickler gehen — das ist der Punkt.
Wie vermeiden wir, dass das Projekt entgleist?
Kleine Schritte mit nutzbarem Ergebnis, feste Budgets pro Schritt, und die Möglichkeit, nach jedem Schritt auszusteigen. Große Festpreisprojekte über zwölf Monate sind der zuverlässigste Weg in die Enttäuschung — für beide Seiten.
Wann lohnt sich eigene Software gegenüber Standardsoftware?
Wenn euer Ablauf ein echter Wettbewerbsvorteil ist, wenn Standardsoftware nur zu siebzig Prozent passt und der Rest in Handarbeit endet, oder wenn die Lizenzkosten pro Nutzer die Entwicklung über wenige Jahre übersteigen. Wenn es nur um Bequemlichkeit geht, ist Standardsoftware billiger.
Können wir mit einer Tabelle anfangen?
Oft ja, und das ist ein guter Test. Wenn die Tabelle den Ablauf abbildet und nur an Mehrbenutzerfähigkeit, Rechten oder Datenmenge scheitert, ist die Anforderung klar und das Projekt kalkulierbar.
Was passiert, wenn wir nicht mehr zusammenarbeiten?
Ihr habt Code, Dokumentation und Zugänge. Wir setzen bewusst auf verbreitete Technologien, damit ein Wechsel möglich ist, ohne dass jemand alles neu bauen muss.
Ist das mit dem Datenschutz im Gesundheitsbereich vereinbar?
Gesundheitsdaten sind besonders geschützt, deshalb gelten strengere Anforderungen: europäische Verarbeitung, Auftragsverarbeitungsvertrag, Verschlüsselung, enge Löschfristen und Zugriff nur für berechtigte Personen. Wir bauen entsprechend — ein Terminsystem, das nur Name und Terminart kennt, ist datenschutzrechtlich unproblematischer als eines, das Symptome erfasst.
Ersetzt das die Ordinationshilfe am Telefon?
Nein, es entlastet sie. Der Anteil an Anrufen, der reine Terminvergabe und Rezeptbestellung ist, liegt in vielen Praxen bei mehr als der Hälfte. Genau dieser Teil lässt sich verlagern — für alles andere bleibt mehr Zeit.
Wie senken wir Nichterscheinen?
Erinnerung 24 Stunden vorher plus eine kurze am Terminmorgen, jeweils mit einfacher Absagemöglichkeit. Wer leicht absagen kann, sagt ab — und der Termin wird neu vergeben, statt leer zu bleiben.
Rechnet sich Individualsoftware für eine kleine Arztpraxis?
Das hängt an drei Zahlen: wie oft der betroffene Ablauf vorkommt, wie lange er dauert und was eine Stunde bei euch kostet. Bei Arztpraxen ist der Ansatzpunkt meist Terminvergabe online mit Terminarten und Dauer. Wir rechnen das vor dem Angebot mit euren Zahlen durch — und sagen es, wenn es sich nicht lohnt.
06 — Weiter
Passende Seiten
Weitere Leistungen für Arztpraxen
Nächster Schritt
Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.
Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.