Google Ads · Branche
Google Ads für Personalvermittlungen
Bezahlte Sichtbarkeit für Suchanfragen, bei denen jemand kurz vor der Entscheidung steht — mit Budgetkontrolle statt Blindflug. Bei Personalvermittlungen heißt das konkret: Bewerbungen kommen über viele Portale in unterschiedlicher Qualität — genau dort setzt ein solches Projekt an.
01 — Ausgangslage
Warum Personalvermittlungen das brauchen
- Bewerbungen kommen über viele Portale in unterschiedlicher Qualität
- Vorauswahl bindet viel Zeit
- Rückmeldungen an Bewerber bleiben liegen
Kampagnen laufen auf Automatik, das Budget geht für allgemeine Begriffe drauf, und niemand weiß, welcher Klick zu einer Anfrage geführt hat.
02 — Anwendung
Google Ads im Alltag einer Personalvermittlung
Alle Bewerbungen landen in einem Eingang, bekommen sofort eine Bestätigung und werden nach Qualifikation vorsortiert.
- Kontostruktur nach Leistungen und Regionen statt einer Sammelkampagne
- Suchbegriffsrecherche inklusive der Begriffe, die ausgeschlossen gehören
- Anzeigentexte, die zur Landingpage passen — sonst wird der Klick teuer
- Messung bis zur Anfrage, mit Anruf- und Formularerfassung
- Regionale Steuerung nach Einzugsgebiet, nicht nach Bundesland
- Monatliche Auswertung mit Kosten pro Anfrage, nicht nur pro Klick
03 — Ablauf
Wie ein Projekt läuft
Ziele und Messung
Erst wird gemessen, dann geschaltet. Ohne Messung ist jede Optimierung geraten.
Aufbau
Struktur, Suchbegriffe, Anzeigen, Ausschlüsse, Budgets.
Startphase
Die ersten Wochen mit engem Blick: ausschließen, was nicht passt.
Laufender Betrieb
Monatliche Auswertung und Anpassung, mit Bericht, den man auch ohne Fachwissen versteht.
04 — Kosten
Richtpreise
- Richtwert ab
- 590 €
- Typische Laufzeit
- 1 bis 2 Wochen bis zum Start
Monatliche Betreuung zzgl. Werbebudget; Einrichtung einmalig. Alle Angaben sind Richtwerte für die Einordnung — das verbindliche Angebot entsteht nach dem Erstgespräch und nennt Umfang, Fixpreis und Termine.
Für österreichische KMU kommt KMU.DIGITAL in Frage, für größere Vorhaben die aws-Digitalisierungsförderung. Entscheidend: Der Antrag muss bewilligt sein, bevor der Auftrag vergeben wird.
05 — Fragen
Häufige Fragen
Wie schnell sieht man Ergebnisse?
Erste Klicks am selben Tag, belastbare Aussagen nach drei bis vier Wochen. Vorher sind die Zahlen zu klein, um daraus etwas abzuleiten.
Können wir das nicht selbst machen?
Grundsätzlich ja. Der Punkt, an dem es kippt, ist die Messung: Ohne saubere Erfassung von Anfragen optimiert die Automatik auf Klicks, und dann wird es teuer. Wer das einmal richtig eingerichtet hat, kann vieles selbst weiterführen.
Lohnt sich das neben SEO?
Beides zusammen ist meist sinnvoll: Anzeigen wirken sofort und lassen sich abschalten, SEO wirkt langsam und bleibt. Wer heute Anfragen braucht, startet mit Anzeigen; wer in zwei Jahren unabhängiger sein will, investiert parallel in Inhalte.
Was sind die häufigsten Geldverschwender?
Fehlende Ausschlüsse — Suchanfragen mit „kostenlos", „selber machen", „Jobs" oder Ortsnamen außerhalb des Einzugsgebiets. Und Anzeigen, die auf die Startseite führen statt auf eine passende Seite.
Wie viel Budget brauchen wir?
Das hängt vom Klickpreis in eurer Branche ab. Für regionale Dienstleistungen sind einige hundert Euro im Monat oft ausreichend, in umkämpften Feldern wie Versicherung oder Recht ein Vielfaches. Wir schätzen das vor dem Start anhand echter Klickpreise, nicht anhand von Erfahrungswerten.
Darf KI Bewerbungen bewerten?
Vorsichtig. Systeme, die über Zugang zu Beschäftigung entscheiden, gelten unter dem EU AI Act als Hochrisiko-Anwendung mit strengen Auflagen. Unproblematisch ist die strukturierte Erfassung — also das Auslesen von Qualifikationen und Erfahrung. Die Auswahlentscheidung gehört zu einem Menschen, und das sollte dokumentiert sein.
Was ist der größte Zeitfresser?
Die Erfassung, nicht die Beurteilung. Lebensläufe in zwanzig Formaten strukturiert verfügbar zu machen, kostet mehr Zeit als die eigentliche Auswahl — und genau das lässt sich automatisieren.
Rechnet sich Google Ads für eine kleine Personalvermittlung?
Das hängt an drei Zahlen: wie oft der betroffene Ablauf vorkommt, wie lange er dauert und was eine Stunde bei euch kostet. Bei Personalvermittlungen ist der Ansatzpunkt meist Bündelung der Bewerbungen aus allen Kanälen. Wir rechnen das vor dem Angebot mit euren Zahlen durch — und sagen es, wenn es sich nicht lohnt.
06 — Weiter
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Nächster Schritt
Erste Einschätzung, ohne Verpflichtung.
Beschreibt kurz, worum es geht. Ihr bekommt eine ehrliche Antwort dazu, was realistisch ist und was es ungefähr kostet.