Ratgeber

Lead-Qualifizierung: Ablauf, Vorgehen und was von euch gebraucht wird

Der Ablauf beim Thema Lead-Qualifizierung von der ersten Frage bis zum laufenden Betrieb — inklusive dessen, was ihr beisteuern müsst, damit es funktioniert.

Ab 1.900 €2 bis 4 WochenStand 2026

01 — Ablauf

Die Schritte im Detail

  1. Kriterien festlegen

    Was ist eine gute Anfrage für euch? Das wird konkret gemacht, nicht gefühlt.

  2. Formular umbauen

    Weniger Pflichtfelder, aber die richtigen. Jedes zusätzliche Feld kostet Abschlüsse.

  3. Bewertung und Verteilung

    Die Logik wird gebaut und an euren letzten hundert Anfragen getestet.

  4. Nachfassen einrichten

    Automatische Erinnerung, wenn eine Anfrage zu lange liegt.

02 — Mitwirkung

Was wir von euch brauchen

  • Eine Ansprechperson, die entscheiden darf — nicht nur weiterleiten.
  • Zugang zu den betroffenen Systemen, rechtzeitig und nicht am Tag des Livegangs.
  • Echte Beispiele aus dem Alltag — je unsauberer, desto nützlicher für den Test.
  • Zwei bis vier Stunden für Abstimmung, verteilt über die Projektlaufzeit.
  • Eine Antwort auf die Frage, was Erfolg bedeutet. Ohne die lässt sich hinterher nichts beurteilen.

03 — Umfang

Was dazugehört

  • Anfrageformular, das die richtigen Fragen stellt, ohne abzuschrecken
  • Automatische Anreicherung um öffentlich verfügbare Firmendaten
  • Bewertung nach euren Kriterien — Region, Größe, Budget, Dringlichkeit
  • Sofortige Eingangsbestätigung mit realistischer Rückmeldezeit
  • Weiterleitung an die zuständige Person je nach Thema und Region
  • Nachfassautomatik bei Anfragen, die liegen geblieben sind

04 — Fragen

Häufige Fragen

Was ist ein realistischer Bewertungsansatz?

Punkte für harte Kriterien, die ihr wirklich prüfen könnt: Region im Einzugsgebiet, Umfang im Bereich eurer Leistung, Zeitrahmen machbar. Alles andere ist Kaffeesatz und führt dazu, dass niemand der Bewertung traut.

Schrecken mehr Formularfelder nicht ab?

Doch — deshalb geht es nicht um mehr Felder, sondern um andere. Zwei gut gestellte Fragen bringen mehr Klarheit als sechs Pflichtfelder und kosten weniger Abschlüsse. Welche das sind, testen wir an euren echten Anfragen.

Funktioniert das im B2C?

Eingeschränkt. Die Anreicherung um Firmendaten fällt weg, die Vorqualifizierung über gute Fragen und die Verteilung funktionieren aber genauso.

Sortieren wir damit nicht gute Kunden aus?

Deshalb wird nie automatisch abgelehnt, sondern nur sortiert. Jede Anfrage bleibt sichtbar, sie liegt nur nicht mehr auf demselben Stapel.

05 — Entscheidung

Wie ihr weiterkommt

Der günstigste nächste Schritt ist ein Gespräch, kein Angebot. Zwanzig Minuten reichen meist, um zu klären, ob ein Vorhaben Sinn hat, in welchem Rahmen es liegt und ob wir die Richtigen dafür sind.

Falls nicht, sagen wir das. Ein ehrliches Nein kostet weniger als ein Projekt, das man nach drei Monaten abbricht — für beide Seiten.

Nächster Schritt

Schickt uns ein paar Sätze zu eurem Vorhaben.

Wir lesen jede Anfrage selbst und melden uns persönlich zurück. Kein Vertriebsteam, kein Rückrufformular in die Leere.

Anfrage senden ↗ office@pipebot.at ODER +43 681 207 64 203