Ratgeber
CRM-Anbindung: Ablauf, Vorgehen und was von euch gebraucht wird
Der Ablauf beim Thema CRM-Anbindung von der ersten Frage bis zum laufenden Betrieb — inklusive dessen, was ihr beisteuern müsst, damit es funktioniert.
01 — Ablauf
Die Schritte im Detail
Datenlage sichten
Wo stehen Kundendaten heute überall? Die Antwort ist meist länger als erwartet.
Zielbild
Was muss im CRM stehen, damit es im Alltag hilft — und was gehört bewusst nicht hinein.
Anbinden und migrieren
Quellen anschließen, Bestand übernehmen, Dubletten zusammenführen.
Einführen
Einschulung an echten Daten, danach vier Wochen Begleitung.
02 — Mitwirkung
Was wir von euch brauchen
- Eine Ansprechperson, die entscheiden darf — nicht nur weiterleiten.
- Zugang zu den betroffenen Systemen, rechtzeitig und nicht am Tag des Livegangs.
- Echte Beispiele aus dem Alltag — je unsauberer, desto nützlicher für den Test.
- Zwei bis vier Stunden für Abstimmung, verteilt über die Projektlaufzeit.
- Eine Antwort auf die Frage, was Erfolg bedeutet. Ohne die lässt sich hinterher nichts beurteilen.
03 — Umfang
Was dazugehört
- Auswahl oder Prüfung des CRM anhand eurer tatsächlichen Abläufe
- Automatische Erfassung aus Website-Formularen, E-Mail und Telefon
- Zusammenführung von Dubletten aus den bestehenden Quellen
- Anbindung an Angebots- und Rechnungswesen
- Auswertungen, die eine Aussage erlauben, statt Diagramme zu zeigen
- Einschulung des Teams am eigenen Datenbestand
04 — Fragen
Häufige Fragen
Wie stellen wir sicher, dass es gepflegt wird?
Indem möglichst wenig gepflegt werden muss. Alles, was automatisch entstehen kann, entsteht automatisch. Was Handarbeit bleibt, wird auf das reduziert, was im Alltag wirklich gebraucht wird.
Was passiert mit unseren alten Daten?
Die werden übernommen, bereinigt und zusammengeführt. Dubletten sind der Normalfall — meist gibt es dieselbe Firma drei- oder viermal in unterschiedlicher Schreibweise.
Welches CRM ist das richtige?
Das, das eure Leute tatsächlich benutzen. Für kleine Betriebe ist ein schlankes System, das automatisch befüllt wird, fast immer besser als ein mächtiges, das leer bleibt. Wir empfehlen nach Ablauf und Teamgröße, nicht nach Funktionsliste.
Ist das DSGVO-konform?
Mit europäischem Anbieter, Auftragsverarbeitungsvertrag, Löschkonzept und dokumentierter Rechtsgrundlage ja. Ein CRM ohne Löschkonzept ist datenschutzrechtlich ein offener Punkt — das gehört mit eingerichtet.
05 — Entscheidung
Wie ihr weiterkommt
Der günstigste nächste Schritt ist ein Gespräch, kein Angebot. Zwanzig Minuten reichen meist, um zu klären, ob ein Vorhaben Sinn hat, in welchem Rahmen es liegt und ob wir die Richtigen dafür sind.
Falls nicht, sagen wir das. Ein ehrliches Nein kostet weniger als ein Projekt, das man nach drei Monaten abbricht — für beide Seiten.
Nächster Schritt
Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.
Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.