Website-Relaunch · Branche
Website-Relaunch für Gemeinden
Eine bestehende Seite wird neu gebaut, ohne die Sichtbarkeit zu verlieren, die über Jahre entstanden ist. Bei Gemeinden heißt das konkret: Bürgeranfragen zu Öffnungszeiten und Zuständigkeiten binden das Amt — genau dort setzt ein solches Projekt an.
01 — Ausgangslage
Warum Gemeinden das brauchen
- Bürgeranfragen zu Öffnungszeiten und Zuständigkeiten binden das Amt
- Formulare werden ausgedruckt, ausgefüllt und wieder eingescannt
- Informationen erreichen die Bevölkerung unregelmäßig
Der häufigste Relaunch-Fehler kostet Monate: neue Seite, neue Adressen, keine Weiterleitungen — und der Suchmaschinen-Traffic bricht ein.
02 — Anwendung
Website-Relaunch im Alltag einer Gemeinde
Ein Auskunftsassistent beantwortet die Fragen nach Öffnungszeiten, Zuständigkeit und benötigten Unterlagen — rund um die Uhr, auch wenn das Amt zu ist.
- Bestandsaufnahme: welche Seiten bringen heute Besucher und Anfragen
- Vollständige Weiterleitungsliste alt auf neu, vor dem Livegang geprüft
- Übernahme der Inhalte, die funktionieren, statt alles neu zu schreiben
- Technische Verbesserung bei Ladezeit, Struktur und Barrierefreiheit
- Messung vor und nach dem Umzug, damit Veränderungen sichtbar werden
- Beobachtung der ersten Wochen mit Nachbesserung, wo Seiten abrutschen
03 — Ablauf
Wie ein Projekt läuft
Analyse
Welche Seiten bringen Besucher, welche Suchbegriffe, welche Verlinkungen von außen.
Struktur planen
Neue Struktur mit Zuordnung jeder alten Adresse. Das ist der Kern, nicht das Design.
Bauen
Neue Seite entsteht parallel, die alte bleibt bis zuletzt online.
Umschalten und beobachten
Umzug mit Weiterleitungen, danach vier Wochen enge Beobachtung.
04 — Kosten
Richtpreise
- Richtwert ab
- 4.200 €
- Typische Laufzeit
- 5 bis 10 Wochen
Je nach Seitenumfang und Zustand des Bestands. Alle Angaben sind Richtwerte für die Einordnung — das verbindliche Angebot entsteht nach dem Erstgespräch und nennt Umfang, Fixpreis und Termine.
Für österreichische KMU kommt KMU.DIGITAL in Frage, für größere Vorhaben die aws-Digitalisierungsförderung. Entscheidend: Der Antrag muss bewilligt sein, bevor der Auftrag vergeben wird.
05 — Fragen
Häufige Fragen
Können wir schrittweise umstellen?
Bei größeren Seiten ja — Bereich für Bereich. Das dauert länger, verteilt aber das Risiko und die Kosten.
Verlieren wir bei einem Relaunch Google-Rankings?
Nur wenn man es falsch macht. Ein kurzfristiges Schwanken über zwei bis vier Wochen ist normal, ein dauerhafter Einbruch nicht. Die Ursache ist fast immer dieselbe: fehlende oder falsche Weiterleitungen. Die Liste erstellen wir vor dem Umzug und prüfen sie danach.
Was passiert mit unseren E-Mail-Adressen?
Die bleiben unberührt, solange die Domain dieselbe ist. Wir prüfen die Einstellungen trotzdem vor dem Umzug, weil ein falsch gesetzter Eintrag den Mailempfang stoppen kann.
Wann ist ein Relaunch überfällig?
Wenn die Seite auf dem Handy nicht funktioniert, das Redaktionssystem keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, oder ihr Inhalte nicht selbst ändern könnt. Ein bloß altmodisches Aussehen ist der schwächste Grund von allen.
Sollen wir alle Inhalte übernehmen?
Nein. Seiten, die weder Besucher bringen noch gebraucht werden, kommen weg — das macht die Seite übersichtlicher und die verbleibenden Seiten stärker. Was Besucher bringt, wird übernommen und verbessert.
Gelten für Gemeinden besondere Anforderungen?
Ja, mehrere. Barrierefreiheit ist für öffentliche Stellen bereits seit dem Web-Zugänglichkeits-Gesetz verpflichtend, nicht erst seit dem Barrierefreiheitsgesetz. Dazu kommen Anforderungen an Amtssignatur, Nachvollziehbarkeit und Archivierung.
Was bringt ein Auskunftsassistent im Amt?
Er entlastet bei genau den Fragen, die am häufigsten kommen und am wenigsten Fachwissen brauchen: Öffnungszeiten, Zuständigkeit, nötige Unterlagen, Gebühren. Das ist ein erheblicher Teil des Telefonaufkommens.
Rechnet sich ein Website-Relaunch für eine kleine Gemeinde?
Das hängt an drei Zahlen: wie oft der betroffene Ablauf vorkommt, wie lange er dauert und was eine Stunde bei euch kostet. Bei Gemeinden ist der Ansatzpunkt meist Auskunftsassistent für häufige Bürgerfragen. Wir rechnen das vor dem Angebot mit euren Zahlen durch — und sagen es, wenn es sich nicht lohnt.
06 — Weiter
Passende Seiten
Weitere Leistungen für Gemeinden
Nächster Schritt
Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.
Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.