Individualsoftware · Branche
Individualsoftware für Yogastudios
Software für den Fall, in dem Standardlösungen nicht passen — und die Tabelle, die den Betrieb zusammenhält, an ihre Grenze kommt. Bei Yogastudios heißt das konkret: Kursbuchung und Zahlung sind getrennt und aufwendig — genau dort setzt ein solches Projekt an.
01 — Ausgangslage
Warum Yogastudios das brauchen
- Kursbuchung und Zahlung sind getrennt und aufwendig
- Kursausfälle müssen einzeln kommuniziert werden
- Neue Teilnehmer brauchen viel Vorabinformation
Irgendwann hält eine gewachsene Tabellenlandschaft den Betrieb zusammen. Sie kennt nur eine Person, sie hat keine Rechte, keine Historie und keine Sicherung.
02 — Anwendung
Individualsoftware im Alltag eines Yogastudio
Fällt ein Kurs aus, werden alle Angemeldeten automatisch informiert und bekommen Alternativen vorgeschlagen — statt einer Nachricht in der WhatsApp-Gruppe.
- Anforderungsaufnahme mit den Leuten, die damit arbeiten werden
- Umsetzung in kleinen, nutzbaren Schritten statt als Großprojekt
- Übernahme der bestehenden Daten aus Tabellen und Altsystemen
- Rollen und Rechte, Protokollierung und Sicherung von Anfang an
- Anbindung an eure bestehenden Systeme statt einer weiteren Insel
- Dokumentation und Quellcode, der euch gehört
03 — Ablauf
Wie ein Projekt läuft
Ablauf verstehen
Wir schauen zu, wie heute gearbeitet wird. Das deckt regelmäßig Anforderungen auf, die niemand genannt hätte.
Kleinste nutzbare Version
Was ist das kleinste Stück, das im Alltag schon hilft? Damit wird begonnen.
Ausbauen
In Schritten von zwei bis vier Wochen, jeweils mit etwas, das ihr benutzen könnt.
Übergeben
Dokumentation, Einschulung, Quellcode. Ihr sollt nicht an uns gebunden sein.
04 — Kosten
Richtpreise
- Richtwert ab
- 12.000 €
- Typische Laufzeit
- ab 8 Wochen bis zur ersten Version
Typischer Einstieg für eine erste nutzbare Version. Alle Angaben sind Richtwerte für die Einordnung — das verbindliche Angebot entsteht nach dem Erstgespräch und nennt Umfang, Fixpreis und Termine.
Für österreichische KMU kommt KMU.DIGITAL in Frage, für größere Vorhaben die aws-Digitalisierungsförderung. Entscheidend: Der Antrag muss bewilligt sein, bevor der Auftrag vergeben wird.
05 — Fragen
Häufige Fragen
Wem gehört der Quellcode?
Euch, vollständig, ab Bezahlung. Das steht im Vertrag. Ihr könnt damit zu jedem anderen Entwickler gehen — das ist der Punkt.
Wann lohnt sich eigene Software gegenüber Standardsoftware?
Wenn euer Ablauf ein echter Wettbewerbsvorteil ist, wenn Standardsoftware nur zu siebzig Prozent passt und der Rest in Handarbeit endet, oder wenn die Lizenzkosten pro Nutzer die Entwicklung über wenige Jahre übersteigen. Wenn es nur um Bequemlichkeit geht, ist Standardsoftware billiger.
Wie vermeiden wir, dass das Projekt entgleist?
Kleine Schritte mit nutzbarem Ergebnis, feste Budgets pro Schritt, und die Möglichkeit, nach jedem Schritt auszusteigen. Große Festpreisprojekte über zwölf Monate sind der zuverlässigste Weg in die Enttäuschung — für beide Seiten.
Können wir mit einer Tabelle anfangen?
Oft ja, und das ist ein guter Test. Wenn die Tabelle den Ablauf abbildet und nur an Mehrbenutzerfähigkeit, Rechten oder Datenmenge scheitert, ist die Anforderung klar und das Projekt kalkulierbar.
Was passiert, wenn wir nicht mehr zusammenarbeiten?
Ihr habt Code, Dokumentation und Zugänge. Wir setzen bewusst auf verbreitete Technologien, damit ein Wechsel möglich ist, ohne dass jemand alles neu bauen muss.
Was ist wichtiger, Buchung oder Zahlung?
Beides in einem Schritt. Getrennte Abläufe — buchen hier, zahlen dort — führen zu Nachverfolgungsaufwand, der bei kleinen Beträgen in keinem Verhältnis steht.
Wie verwalten wir Zehnerblöcke?
Digital am Teilnehmerkonto, mit automatischem Abzug bei Teilnahme und Hinweis, wenn der Block zur Neige geht. Das ersetzt die Karteikarte und die Diskussion darüber, wie viele Einheiten noch offen sind.
Rechnet sich Individualsoftware für einen kleinen Yogastudio?
Das hängt an drei Zahlen: wie oft der betroffene Ablauf vorkommt, wie lange er dauert und was eine Stunde bei euch kostet. Bei Yogastudios ist der Ansatzpunkt meist Kursbuchung mit Zahlung in einem Schritt. Wir rechnen das vor dem Angebot mit euren Zahlen durch — und sagen es, wenn es sich nicht lohnt.
06 — Weiter
Passende Seiten
Weitere Leistungen für Yogastudios
Nächster Schritt
Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.
Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.